Fahrstall

 

 

 

Fahr-, Tunier- und
Ausbildungsstall
H. Frhr. v. Senden
Tel. +49 (0) 51 65 29 11 52

Lichtenmoorer Straße 10
31634 Steimbke OT Lichtenhorst

 

vonSenden@t-online.de

 

 

 

 

Gedicht

 

Gedanken zum Fahrlehrgang von Klaus Hespe

 

Schwengel, Schnalle, Stößel, Strupfen,
Rotz im Gegensatz zum Schnupfen,
linksumkehren, rechtsumwenden -
alles lernt man bei von Senden.
 

 

Wenn kein Unglück soll geschehen,
muss der Fahrer alles sehen,
was der brave Reitersmann mit dem
Hintern fühlen kann.
 

Wenn wir was nicht richtig machen,
dreht der Herr von Achenbachen
rechtsherum und linksherum
sich in seinem Grabe um.
 

 

Feste Docken sind genehm,
wenn die Pferd‘ im Kummet gehn.
Doch nimm stets die feste Bracke;
Spielwaage ist meistens - Mist.
 

Soll'n die Pferde richtig gehen,
muss die Linke senkrecht stehen,
weil die Rechte frei sein muss
für den rechten Mützengruß.
 

 

Bremsen musst du stets beizeiten.
Bremsen können Pein bereiten.
Bring dir drum den Grundsatz bei:
Bremsen gibt es zweierlei.
 

Der Parcours kann nur gelingen,
wenn die Rösser rösselspringen:
M, B, F in einer Reih‘ -
alte Kühe essen Heu.
 

 

Pferde sind wie Menschenkinder
oder Hunde oder Rinder:
oftmals mutig, oftmals bänglich,
doch für Liebe stets empfänglich.
 

Auf der Straße musst du schreiten,
wenn es geht zur rechten Seiten;
doch, wenn alle Autos stehen,
darf’s linksum im Trabe gehn.
 

 

Ach, der Grund für all‘ ihr Bangen
ist: wir halten sie gefangen.
Statt dass wir sie lassen fliehn
müssen sie den Wagen ziehn.
 

Vor der Wendung muss man schnelle,
Richtung zeigen mit der Kelle;
weil der Groom das nie kapiert,
wird er dazu kommandiert.
 

 

Drum, mein lieber Fahrensmann,
eigne dir den Grundsatz an:
Erstmal kommt die Kreatur,
das gehört zur Fahrkultur!
 

Seit der Bordstein ward erfunden,
wird nicht mehr rechts-kehrt-gewunden,
doch es krönt den Könner nur
wenn er’s zeigt bei der Dressur.
 

 

Wenn die Prüfung ist gelungen,
sei dem Lehrer Lob gesungen!
Dankt mit Herzen, Mund und Händen
dem Baron Heinrich von Senden!